Kindle, iPad & Co: Elektronische Lesegeräte

Wer nach einem Geschenk sucht, mit dem man nichts verkehrt machen kann, bekommt als Vorschlag häufig zu hören „Schenk doch ein gutes Buch!“ Richtige Bücher aus Papier sind längst nicht out und haben nichts an Beliebtheit und Berechtigung verloren.

Aber zunehmend haben sich elektronische Lesegeräte zur Alternative gemausert. Gibt es in diesem Bereich auch gute und schlechte Vertreter? Was unterscheidet die angebotenen Modelle und worauf sollte man achten?

Universeller Tablet-PC oder spezialisierter E-Reader?
Wer sich dafür interessiert, künftig Bücher auch in elektronischer Form zu lesen, und losmarschiert in Richtung E-Reader, steht schon bald am nächsten Scheideweg: Will ich ein reines Lesegerät oder will ich das Lesen mit einem Smartphone kombinieren?

Tablet-PCs wie das Apple iPad können auch zum Schmökern in digitalen Büchern genutzt werden. Wenn man sowieso bereits ein iPad besitzt oder sich eines zulegen möchte, ist das durchaus eine Überlegung wert. Wie überall gilt: Vorteile und Nachteile sollten je nach individueller Nutzung gegeneinander abgewogen werden.

Multifunktionsgerät iPad: Lesen und mehr
Mit dem Angebot iBooks von Apple steht dem Leser eine riesiges Angebot an Lesematerial zur Verfügung, das bequem per Internetfunktion downgeloaded werden kann, egal, wo man sich gerade befindet (solange man ein Netz hat natürlich…).

Durch die Funktion iTunes-Sync braucht man die erworbenen ebooks nicht ständig auf dem Gerät zu speichern, sondern kann darauf je nach Bedarf zurückgreifen. Markierfunktionen, Lesezeichen, Volltextsuche und andere nützliche kleine Hilfen sind etwas ganz Feines!

Vor allem zum Lesen von E-Papers, Illustrierten oder Comics hat das iPad die Nase vorne: Farben kommen zur Geltung und interaktive Inhalte können genutzt werden. Beim Lesen reiner Texte stellen sich allerdings nach einiger Zeit Ermüdungserscheinungen der Augen ein: Der TFT-Bildschirm ist dafür nicht unbedingt geeignet und bereitet vor allem bei sehr hellem Lichteinfall durchaus Schwierigkeiten.

E-Reader sind Profis auf ihrem Gebiet
Klassische E-Reader wie der Kindle von Amazon, Geräte von Archos oder der Ebook Reader sind Spezialisten auf ihrem Gebiet: Allenfalls noch MP3s hören kann man damit je nach Modell, aber zum Telefonieren oder Surfen sind sie nicht geeignet.

Doch wem es darum geht, lange Texte und dicke Liebesschmöker zu verschlingen oder unbebilderte Fachliteratur zu studieren, hat mit einem Reader ein Gerät zur Hand, das zu einem deutlich günstigeren Preis als ein iPad erhältlich ist.

Bei allzu günstigen Produkten aber Augen auf: Häufig lässt dann die Bildschirmqualität zu wünschen übrig. Achten Sie darauf, dass die Display-Technik E-Ink genutzt wird. Dabei erhalten Sie kontrastreiche Schrift auf sanftem Hintergrund und können auch bei Sonnenschein unproblematisch lesen.

Beleuchtung liefern die E-Reader nicht – ganz wie ein richtiges Buch! Dadurch haben Sie den gewaltigen Vorteil, dass ein E-Reader wesentlich weniger Strom verbraucht als ein iPad und eine erheblich längere Akku-Laufzeit zur Verfügung steht.

Amazon bietet seinen technisch hochwertigen Kindle auch in Deutschland mittlerweile unter 100 Euro an. Kindle unterstützt folgende Formate: das Kindle-Format (.azw), Text (.txt), HTML (.html), Microsoft Word (.doc), Bild (.jpeg, .gif, .png, .bmp), Portable Document Format (.pdf) und Mobipocket (.mobi, .prc).

Wie Wikipedia informiert, ist es möglich, “Kindle-Bücher auch auf (…) Mac- und Windows-Computer, Android-Mobiltelefone, Apple iPhone und iPod touch, Blackberry-Mobiltelefonen sowie Windows Phone 7” zu lesen. pm

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