Archiv für den Tag: Fukushima

Aug

23

2013

Online-Aktion des Umweltinstituts München: KEINE EU-Subventionen für Atomkraft mit unseren Steuergeldern

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia katapultierte sich Mitte Juli auf die Titelseiten: er wolle, so zitierte die Süddeutsche aus einem Entwurf für eine Behihilferichtlinie, die Förderung von Atomkraft durch Subventionen erleichtern. Nach einem Aufschrei der Empörung in deutschen und österreichischen Medien kam dann hastig ein Dementi seines Sprechers, die EU-Kommission wolle die Regierungen „in keiner Form zu Subventionen für Kernkraft ermuntern“. Entschieden ist noch nichts, aber wer seine Stimme einbringen will, kann an einer Online-Aktion des Umweltinstituts München teilnehmen, um sich gegen die Verwendung von Steuergeldern zur Förderung der gefährlichen Atomkraft auszusprechen. Fukushima und Tschernobyl mahnen mit noch immer unbezifferbaren Folgeschäden. (more…)

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Mrz

12

2013

Fukushima zwei Jahre danach

Am 11. März 2011 führten die Folgeschäden eines Tsunami zum nuklearen Super-GAU in Fukushima (Japan). Hier zwei sehenswerte Hintergrund-Dokumentationen von ARTE zum Thema: (more…)

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Jun

21

2012

Kehrt Japan zum Atomstrom zurück und ignoriert die Erdbebengefahr?

Abgelegt in Energie,Japan

Am 5. Mai 2012 wurde in Japan der  letzte noch arbeitende Atomreaktor in Japan vom Netz genommen, das Land musste erstmals seit 1970 ganz ohne Kernenergie auskommen – und es funktionierte! Auch nach dem Abschalten des AKW Tomari brach das Stromnetz nicht zusammen. Kraftwerke, die mit fossilen und alternativen Energiequellen arbeiten, füllten die entstehende Versorgungslücke aus. Doch am vergangenen Wochenende (16./17. Juni 2012) gab die japanische Regierung dem Drängen von Wirtschaft und Energiekonzernen nach: Sie  genehmigte die Wiederinbetriebnahme zweier Kernreaktoren. (more…)

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Apr

26

2012

Keine EU-Förderung von Atomstrom: Kampagne von Umweltinstitut, Urgewald

Abgelegt in Ökologie & Umwelt

Großbritannien, Frankreich, Tschechien und Polen fordern von der EU sowohl die Förderung von AKW-Neubauten als auch eine Subventionierung  von Atomstrom. Fukushima und Tschernobyl lassen grüßen, ebenso Sellafield (vgl. Wikipedia-Artikel zum Windscale-Brand)

Hier kann man sich an der Kampagne beteiligen, indem man eine Mail schreibt an Bundeskanzlerin Merkel und EU-Energiekommissar Oettinger:

http://www.umweltinstitut.org/eu_atomsubvention

Auch Urgewald ruft zu einer weiteren Atomausstiegskampagne per Mail an Merkel auf

Weitere Informationen

Liste von Störfällen in europäischen kerntechnischen Anlagen

Cattenom Stresstest-Bericht  der luxemburgischen Regierung vom März 2012

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Apr

26

2012

26 Jahre nach Tschernobyl: Atomausstieg in ganz Europa vorantreiben

Am 26. April jährt sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 26. Mal. Ein Leben in der Sperrzone im Umkreis von 30 Kilometern um den Atomkomplex ist nach wie vor nicht erlaubt, die Strahlung ist noch viel zu hoch. Wenn in Deutschland oder in grenznahen Gebieten unserer Nachbarländer sich ein Unfall wie Tschernobyl oder Fukushima ereignen würde, käme wohl jede Hilfe zu spät. Laut Informationen des SPIEGEL belegt dies eine unveröffentlichte Studie des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), die vom Bundesumweltministerium nach Fukushima in Auftrag gegeben wurde. (more…)

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Mrz

30

2012

Umweltinstitut fordert: EU-Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln an niedrigere japanische Werte anpassen

Abgelegt in Ökologie & Umwelt

Japan senkt die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln. Die neue Regelung soll am 1. April in Kraft treten und vorläufig bis zum 31. Oktober 2012 gelten. Nun fordert das Umweltinstitut, auch in der EU mit niedrigeren Grenzwerten einen besseren Schutz der Bevölkerung vor verstrahlten Lebensmitteln zu sichern. (more…)

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Nov

21

2011

Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel – kein ausreichender Gesundheitsschutz? foodwatch und IPPNW fordern drastische Senkung

Abgelegt in Ökologie & Umwelt

Die Strahlen-Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU und in Japan bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Die Bevölkerungen sind unnötig hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Report „Kalkulierter Strahlentod – Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in EU und Japan“, den die Verbraucherorganisation foodwatch und die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) im September 2011 in Berlin vorgestellt haben. (more…)

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Sep

23

2011

Fukushima: Demo in Tokio – Bevölkerung vor atomaren Gefahren schützen

Ein Bündnis von Anti-Atom-Initiativen unterstützt die Forderung der Demonstranten heute in Tokio nach einem Ende der zivilen Nutzung der Atomenergie in Japan. Sechs Monate nach dem Atom-Gau verweigert die japanische Regierung den Menschen im Unglücksgebiet von Fukushima immer noch dringend benötigte Hilfe. Bis heute existiert kein staatliches Evakuierungsprogramm für Japaner, die weiter als 20 Kilometer vom havarierten Reaktor entfernt leben. (more…)

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Jun

22

2011

Deutsche Umwelthilfe: zeo2-Sonderausgabe zu Fukushima

Die Reaktorkatastrophe in Japan, die weltweiten energiepolitischen Folgen und die spektakuläre Energiewende in Deutschland („Die heilsame Katastrophe“) stehen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe 03/2011 von zeo2 – wegen der aktuellen Ereignisse erscheint die „Sonderausgabe Fukushima“ vier Wochen früher als ursprünglich geplant. (more…)

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Mai

5

2011

Greenpeace warnt: Sicherheitsstandards von vier AKWs in Deutschland niedriger als Fukushima

Abgelegt in Ökologie & Umwelt

Deutsche Atomkraftwerke verfügen nach Recherchen von Greenpeace zum Teil über einen geringeren Sicherheitsstandard als das in Japan havarierte Atomkraftwerk Fukushima 1. Die Sicherheitsbehälter der vier ältesten deutschen Siedewasserreaktoren sind schlechter gegen die Folgen einer Kernschmelze geschützt als die der japanischen Katastrophenreaktoren. Zudem liegen die Abklingbecken mit stark strahlenden abgebrannten Brennelementen, ebenso wie in Japan, in allen sechs deutschen Siedewasserreaktoren außerhalb der Sicherheitsbehälter. (more…)

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